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Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Weidmes - Guttenberger Hammer

Nach dem Abschluss der Straßensanierungsmaßnahme zeigt unser Bild bei der Verkehrsfreigabe in Höhe der Kleinrehmühle (von links) VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber, Grafengehaigs Ersten Bürgermeister Werner Burger und die GSG-Geschäftsführer Christian Heiß und Wolfgang Kreul.

"Straßen sind ein wichtiges Element der Infrastruktur unserer Marktgemeinde und für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Wirtschaft von großer Bedeutung. Die Marktgemeinde Grafengehaig betreut ein Netz von rund 8,6 Kilometern Ortsstraßen und 25 Kilometern Gemeindeverbindungsstraßen. Dazu kommen noch Geh- und Radwege sowie Brücken", sagte Erster Bürgermeister Werner Burger am Mittwochvormittag, den 16. Juni, bei der Freigabe der sanierten Gemeindeverbindungsstraße Weidmes - Guttenberger Hammer.

"Der Straßenbau erfüllt ein umfangreiches Aufgabenspektrum", fuhr Burger fort. Neben der Planung, dem Bau, dem Betrieb und der Verwaltung der Straßen und Brücken sowie der Geh- und Radwege bilde der Grunderwerb sowie die Planung und Durchführung landschaftspflegerischer Maßnahmen wichtigen Arbeitsschwerpunkt. Oberstes Ziel sei für alle Verkehrsteilnehmer ein verkehrssicheres und leistungsfähiges Straßennetz zur Verfügung zu stellen.

"Die in den 70er Jahren gebaute Gemeindeverbindungsstraße von Weidmes hinunter zum Guttenberger Hammer war in einem derart schlechten Zustand, dass der Winterdienst kaum noch möglich war. Gerade die Lage der Traditionsschmiede Krumpholz und die Ausflugsgaststätte Kleinrehmühle sind Aushängeschilder unserer Marktgemeinde Grafengehaig", betonte Werner Burger. Der Marktgemeinderat befasste sich schon seit Jahren mit dem Zustand der Straße. Seit 2008 habe sich das Ratsgremium in acht seiner Sitzungen mit einem Vollausbau oder mit Sanierungsarbeiten befasst.

"2011 habe das Landratsamt Kulmbach gar die dringende Sanierung rechtssaufsichtlich gestoppt, weil kein genehmigter Gemeinde-Haushalt vorlag", blickte Burger zurück. Dem Marktgemeinderat waren die Hände gebunden und die Situation aussichtslos. Die Straßenschäden wurden immer wieder nur notdürftig repariert, was keinen Bestand hatte.

2015 stellte der Markt Grafengehaig einen Antrag auf Neubau mit FAG-Mitteln. Nach den geltenden Richtlinien wurde mit Kosten von 1,2 Millionen Euro gerechnet und an Zuschüssen wären 840.000 Euro geflossen. Der Eigenanteil hätte 360.000 Euro betragen. Allerdings wäre die bauliche Ausführung technisch so aufwendig geworden, dass mit höheren Kosten gerechnet werden musste.

Aufgrund dieser Tatsache wurde jetzt wieder erneut die Sanierung ins Auge gefasst. Es ist jetzt ein Asphaltaufbau aufgetragen worden, der mindestens 30 Jahre hält. Auch die Bankette sind ordentlich hergestellt und der zusätzliche Aufbau sorgt für die wichtige Straßenentwässerung. Den Auftrag hierfür erledigte zur besten Zufriedenheit des Ersten Bürgermeisters Werner Burger und dem VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber die Guttenberger Straßenbaugesellschaft zum Preise von 220.400 Euro. Burger lobte das Ergebnis der Sanierungsmaßnahme und betonte, dass damit ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und -qualität geleistet wurde.