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Jahres- und Ehrenamtsempfang des Marktes Marktleugast

Unser Bild zeigt (von links nach rechts) Pfarrerin Susanne Sahlmann, die stellvertretenden Landräte Christina Flauder und Dieter Schaar, Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Oswald Purucker, Landrat Klaus Peter Söllner, Pfarrer Pater Adrian Manderla, Landtagsabgeordneten Martin Schöffel, die Bürgermeister Franz Uome (Marktleugast) und Werner Burger (Grafengehaig) sowie Kirchenpfleger Johannes Klier.

Langjährige, ehrenamtliche Helfer im Dienst für die Basilika

Der Empfang im gutgefüllten Sportheim begann mit einer Filmvorführung von Raimund Arth über Marktleugast und seine Ortsteile, die Christine Faust vertont hat. Bürgermeister Franz Uome ließ gereimte Worte von Peter Rosegger folgen. Er übermittelte allen im Namen des Marktgemeinderates die besten Wünsche für das Jahr 2019, insbesondere Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg sowie Gottes Segen. Uome dankte den Pflegekräften und Mitarbeitern des Dr.-Julius-Flierl-Seniorenheimes in Marktleugast und des AWO-Pflegeheimes in Marienweiher für ihre wertvolle Arbeit. Dazu gehören auch alle Vereine und Organisationen, die für das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Gemeinde sehr wichtig sind. Vielen Dank sagte Franz Uome den sechs Ortsfeuerwehren, dem Kollegium der Grund- und Mittelschule sowie den Betreuerinnen des Kindergartens "Arche Noah" und dem Kindergartenverein. Ein ganz besonderer Dank des Bürgermeisters galt allen Arbeitgebern, Geschäftsinhabern und Handwerksbetrieben, die wichtige Arbeitsplätze vorhalten. Er lobte die Bürgerinnen und Bürger, die ihren Teil zum Gemeindeleben beitragen und dankte den Marktgemeinderäten, Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofes für ihre Arbeit.

Mit den Worten "In den vergangenen 56 Monaten seit meiner Amtseinführung wurde eine Menge auf den Weg gebracht und abgearbeitet", stieg Erster Bürgermeister Franz Uome in den Empfang ein. Deutlich verbessert habe sich seither die Finanzlage und als Gemeindeoberhaupt könne er auf viele positive Entwicklungen hinweisen sowie mit dem Erreichten zufrieden sein. Die Einnahmen aus den gemeindlichen Steuern sind gestiegen und die Gesamtverschuldung ist von 3,4 Millionen Euro Ende 2013 auf rund zwei Millionen Euro zurückgeführt werden.

Begonnen oder zum Abschluss gebracht sind die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, der Anschluss der Kläranlage Neuensorg an das bestehende Klärwerk Marienweiher, die Neugestaltung des Areals "Floriansplatz", der Neubau des Steinbacher Feuerwehrstellplatzes und des Dorfgemeinschaftshauses, die Sanierung des Tiefbrunnens III, der Friedhofsweg in Marienweiher, die Klärschlammentsorgung und verschiedene Arbeiten in der Grund- und Mittelschule.

Zu den herausragenden Festveranstaltungen gehören das Josefskonzert des Musikvereins in der Dreifachsporthalle sowie das Konzert auf der Naturbühne Trebgast, das Klosterspitzenfestival, Marktleugaster Straßenfest, 250-jährige Bestehen der St. Bartholomäuskirche Marktleugast, 30-jähriges Partnerschaftsjubiläum in Pilisszentiván, die Bürgerversammlung und -gespräche, der Weihnachtsmarkt, die Krippenausstellung, der Adventsnachmittag der Senioren, die Weihnachtsfeier der Grund- und Mittelschule in der Kirche sowie der Dorfjugend in Steinbach.

2019 und in den Folgejahren stehen die Fertigstellung des "Floriansplatzes" sowie die Sanierung der Flächen Hauptstraße 1 und 33 in Hohenberg, das Anlegen der Außenanlagen in Steinbach, die Einweihung der Druckleitung Neuensorg, die Umgestaltung des Spielplatzes des Kindergartens "Arche Noah", die Anschaffung des neuen Tanklöschfahrzeuges für die Marktleugaster sowie eines Tragkraftspritzenfahrzeuges der Mannsflurer Wehr, das 2. Förderverfahren des Breitbandausbaus, die Neupflanzung der Kirchenallee Hohenberg, die Neukonzeption des Friedhofes Marktleugast, Sanierungsmaßnahmen an der Kläranlage Marienweiher und der Verbindungsstraße nach Hermes sowie Neuausweisung und Erweiterung des Wasserschutzgebietes an. "Die Arbeit reißt nicht ab und ich werde mit gleichem Elan wie in den Vorjahren an die Arbeit gehen", schloss Bürgermeister Franz Uome seine Ausführungen.

Im Mittelpunkt des Jahres- und Ehrenamtsempfanges der Marktgemeinde Marktleugast am Sonntag, den 13. Januar, im Sportheim des 1. FC Marktleugast, stand der Dank an die Bürgerinnen und Bürger, die sich seit vielen Jahren in den Dienst der Marienbasilika Marienweiher stellen. "Es ist nicht zu übersehen, dass Solidarität und Verantwortungsbewusstsein keine Fremdwörter in unserer Gesellschaft sind. Gerade in unserem Gemeinwesen gibt es immer wieder erfreuliche Beispiele gelebter nachbarschaftlicher Hilfen. Nicht nur Organisationen fühlen sich zur Hilfe aufgerufen. Auch Einzelpersonen packen mit an, wenn es darum geht, Mitmenschen beizustehen. Wir sind hier im besten Sinne eine Bürgergesellschaft, die nicht von Egoismus, sondern von gegenseitiger Zuwendung gekennzeichnet ist", betonte Erster Bürgermeister Franz Uome. Ohne diesen Einsatz, den wir zuweilen als selbstverständlich hinnehmen, wäre vieles nicht machbar und zu finanzieren. Dahinter steckt immer großes Engagement und häufig der Verzicht auf Freizeit, sagte Uome. Stellvertretend für all die Bürgerinnen und Bürger zeichneten Bürgermeister Franz Uome und Landrat Klaus Peter Söllner Pfarrer Pater Adrian Manderla, Kirchenpfleger Johannes Klier und Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Oswald Purucker aus und überreichte ihnen ein Präsent.

Zum Wallfahrtsteam gehören Robert Schott als Organisator und Rita Schott sowie Gretel Purucker und Maria Rödel. Diese vier Personen sind seit Beginn 28 Jahre im Wallfahrerhaus an Pfingsten, Mariä Geburt und der Diözesan-Wallfahrt tätig. Der Erlös seit 1990 von über 60.000 Euro wurde an die Kirchenstiftung Marienweiher für die Erhaltung der Basilika übergeben. Weitere fleißige Helfer sind Angela Löffler, Marianne Friedrich, Dorothea Lobenwein, Sonja Pezold und Babette Schramm.

Brigitte Hoffmann, Antonie Schmidt, Martha Korzendorfer, Stanislawa Heiß und Meta Knarr binden seit 40 Jahren den Adventskranz für die Basilika. Als weitere Personen helfen seit einigen Jahren Helene Scherdel, Carolin Schott und Resi Dornheim mit.

Um die Krippe und Weihnachtsbäume in der Basilika kümmern sind Friedbert Kolb (ca. 35 Jahren), Johannes Klier, Robert Schott, Rita Schott und Helmut Burger (alle ca. 30 Jahre). Weitere fleißige Helfer sind seit einigen Jahren Helene Scherdel, Brigitte Hoffmann, Carolin Schott, Maria Klier, Rudi Bittermann, Peter Knarr, Norbert Schmidt und Jens Klier.

"2018 waren für Marktleugast und den Landkreis sehr gute Rahmenbedingungen und riesige Investitionen sind auf den Weg gebracht. Wir profitieren sehr vom Sonderförderungsprogramm Nord-Ost-Bayern und es wurden 115 Millionen Euro bereitgestellt", sagte Landrat Klaus Peter Söllner. Hier und heute stehen aber das Ehrenamt und die gewaltigen ehrenamtlichen Leistungen im Vordergrund. Gerade hier in Marktleugast ist die Quote über Jahrzehnte sehr hoch, strich der Landrat heraus. Als Beispiele nannte er das Bayerische Rote Kreuz Mannsflur, die LQN-Initiative und Familie Tittel. Klaus Peter Söllner freute sich hierbei über das gezielte Sponsoring der Raiffeisenbank Oberland, der Sparkasse Kulmbach-Kronach und der sonstigen Wirtschaft, die die ehrenamtlichen Tätigkeiten sehr gut fördern. Die Vereine leisten eine großartige Arbeit und sind in der Jugend- und Nachwuchsarbeit sehr aktiv.

Landtagsabgeordneter Martin Schöffel schloss sich dem Dank an die Ehrenamtlichen an. Vorbildlich arbeiten viele Frauen und Männer, die sich in Marienweiher engagieren, damit dieser große Schatz erhalten wird. Auch der Markt Marktleugast gestaltete die Dinge auch mit Unterstützung der staatlichen Gelder gut. Nach Aussage von Martin Schöffel brauchen gerade die Kommunen eine noch bessere Finanzausstattung, um die Zukunft zu meistern. Der Abgeordnete wies abschließend noch darauf hin, dass heuer die Europawahl und 2020 die Kommunalwahlen anstehen.