Verwaltungsgemeinschaft

Aktuelle Meldungen

Aus der Marktgemeinderatssitzung vom 25. Oktober 2021

Sanierung der Martern

Mit zwei gemeinsamen Anträgen von WGM und FW hatte sich der Marktgemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung zu befassen.

Beim ersten Antrag ging es um die drei Martern in Hohenberg, von denen zwei in Privatbesitz sind. Die Gemeinde hatte im Sommer dieses Jahres bei den Eigentümern der beiden Martern angefragt, ob Interesse an einer Sanierung bestünde oder sie bereit wären, diese an die Gemeinde abzutreten, damit sich die Gemeinde künftig um diese kümmern könne. Hier rechnet die Gemeinde eher nicht damit. Für das auf Gemeindegrund stehende Marter seien Sanierungsangebote eingeholt worden, berichtete Bürgermeister Franz Uome. Unabhängig davon hätte auch Kreisheimatpfleger Siegfried Sesselmann ein Angebot für alle drei Martern eingeholt, das wesentlich günstiger gewesen sei. Die Sanierungskosten für die drei Martern belaufen sich demnach auf 15.700 €. Bürgermeister Uome hat weiter vorgeschlagen, dass in diesem Zusammenhang auch die Nepomuk-Säule in Marktleugast saniert werden sollte, dann würden sich die Kosten auf etwa 20.000 bis 22.000 € erhöhen. Das angeforderte Angebot soll noch in dieser Woche vorliegen. Von den Kosten übernimmt die Oberfrankenstiftung 30 Prozent und der Denkmalschutz 20 Prozent. Weiter spendet die Raiffeisenbank Oberland 2.000 € und ein privater Spender 200 €. Auch die katholische Kirchengemeinde Hohenberg will noch Spenden sammeln. Die Restkosten übernimmt die Marktgemeinde, dafür stimmte geschlossen das Gremium.

Verkehrssituation in der Webergasse

Der zweite Antrag der beiden Fraktionen befasst sich mit der Entschärfung und Verbesserung der Situation bei auftretendem Oberflächenwasser in der Webergasse. Damit würde man auch einen Beitrag zum langfristigen Erhalt der Straße leisten. Dazu hatte die Verwaltung das Ingenieurbüro Köhler beauftragt, eine Lösung zu erarbeiten, besonders für Starkregenereignisse. Dabei sei herausgekommen, dass das Problem ein fehlender Entwässerungsgraben sei. Außerdem sei die hydraulische Leistungsfähigkeit am Einlaufbauwerk zum Kanal zu gering. Das Büro Köhler hat vorgeschlagen, dass der Vorfluter umgebaut werden sollte. Der Entwässerungsgraben müsste allerdings über Privatgrund führen. Bürgermeister Uome erklärte, dass man mit dem Grundbesitzer den Sachverhalt besprochen hätte, dieser es aber ablehnt, den Entwässerungsgraben über seinen Grund führen zu lassen. Die Verwaltung wurde nun durch den Gemeinderat beauftragt, nach weiteren Lösungsvorschlägen zu suchen.

Jahresrechnung 2018 festgestellt

Einstimmig hat der Marktgemeinderat Marktleugast die Jahresrechnung 2018 festgestellt. Sie endet in Einnahmen und Ausgaben mit 7.474.026 €, davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 6.005.683 € und auf den Vermögenshaushalt 1.468.343 €. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt beläuft sich auf 937.347 € und der Überschuss beträgt 420.303 €. Der Rechnungsprüfungsausschuss hat in seiner Niederschrift festgehalten, dass die für die Wirtschaftsführung geltenden Grundsätze eingehalten wurden, und dass die Verwaltung wirtschaftlich und sparsam gehandelt hat. Die Einnahmen seien vollständig und richtig erhoben worden. Unvermeidbare Mehrausgaben seien gedeckt gewesen. Damit erfolgte auch die Entlastung für die Verwaltung einstimmig.

Weiter wurde dem Marktgemeinderat auch die Jahresrechnung 2020 vorgelegt. Auch sie beläuft sich in Einnahmen und Ausgaben auf über sieben Millionen Euro. Im Vermögenshaushalt entstand ein Überschuss von fast 1,152 Millionen Euro, der den allgemeinen Rücklagen zugeführt wird. Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung zur Kenntnis genommen und die Verwaltung beauftragt, diese dem Rechnungsprüfungsausschuss zur örtlichen Prüfung vorzulegen.

Bauantrag durch Verwaltung genehmigt

Geschäftsstellenleiter Michael Laaber informierte, dass im Rahmen einer Angelegenheit der laufenden Verwaltung dem Bauvorhaben auf dem Grundstück Marienweiher 172 einen Anbau mit Flachdach für Wohnraum und Garage zugestimmt wurde. Im Erdgeschoss befinden sich dabei die Doppelgaragen, Flur und Speisekammer, das Obergeschoss wird als Wohnraum genutzt.

Zusätzliche Kosten

Bürgermeister Franz Uome informiert den Gemeinderat, dass sich die Kosten für das Begegnungszentrum mit Arztpraxis in der Kulmbacher Straße 7 um knapp 10.600 € wegen nachträglicher Gerüstbauarbeiten für den Zimmerer erhöhen. Weiter gab der Bürgermeister bekannt, dass das Richtfest für dieses Objekt am Freitag, den 5. November, um 15.00 Uhr, stattfindet.

Breitbandausbau "Höfebonus" abgeschlossen

VG-Geschäftsstellenleiter Laaber berichtet, dass der Breitbandausbau mit dem sogenannten "Höfebonus" in Marktleugast abgeschlossen ist. Die "weißen Flecken" seien mit Glasfaserkabel erschlossen worden. Auch die notwendigen Montage- und Schaltarbeiten seien durchgeführt worden. Die etwa 200 angeschlossenen Haushalte in den Gebieten Filshof, Hanauerhof, Hinterrehberg, Hohenberg, Hohenreuth, Kleinrehmühle, Kosermühle, Mannsflur, Marienweiher, Marktleugast, Neuensorg, Ösel, Roth, Vorderrehberg, Weihermühle und Zegastmühle hätten nun die Möglichkeit, die schnellen Geschwindigkeiten mit bis zu einem Gigabite in der Sekunde zu buchen. Eine Bestellung der schnellen Bandbreiten sei bereits jetzt bei der Telekom möglich. Wer derzeit einen DSL-Anschluss eines anderen Netzbetreibers nutzt, der kann sich an seinen jeweiligen Anbieter wenden.

Bürgerversammlung am 16. November

Die Bürgerversammlung für das Jahr 2021 findet am 16. November nach den geltenden Corona-Richtlinien in der Schulturnhalle statt.

Radwegekonzept Fraktionen zugeleitet

Bürgermeister Uome unterrichtete den Gemeinderat, dass er das Radwegekonzept des Landkreises Kulmbach an die Fraktionen weitergeleitet hat. Daniel Schramm (CSU) hat vorgeschlagen, dass die alternativen Marktleugaster Vorschläge mit den Konzepten der Landkreise Kulmbach und Hof verbunden werden sollten. Wegen des Radwegs von der Kosermühle nach Weickenreuth sei ein Ortstermin mit dem Stammbacher Bürgermeister Ehrler vereinbart worden, erklärte Uome. Dazu müssten dann auch Grundstücksverhandlungen durchgeführt werden.

Digitalisierung in Schule abgeschlossen

Die Digitalisierung in der Grund- und Mittelschule ist in allen Bereichen abgeschlossen, informierte Geschäftsstellenleiter Michael Laaber. Nun müsste durch die Telekom noch freigeschaltet werden. Weiter soll mit der Telekom besprochen werden, ob man das Rathaus anbinden kann.

Abriss verzögert sich

Der Abriss der Gebäude "Hohenberg 33" wird erst im kommenden Jahr stattfinden. Der Verfahrenspfleger sei vom Gericht bestätigt worden, es sei alles in Ordnung, informierte Uome.

Naturlehrpfad aufgemotzt

Der Naturlehrpfad am Zechteich wurde mit Unterstützung der ILE Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland erneuert und mit neuen Info-Tafeln versehen.

Neue Mitarbeiterin

Bürgermeister Uome gab bekannt, dass seit 1. Oktober mit Sabine Gössler eine neue Mitarbeiterin im Bauamt tätig sei. Die Markleugasterin sei zuvor bei der VG Untersteinach beschäftigt gewesen.

Abordnung war in Pilisszentiván

Bürgermeister Franz Uome, sein Stellvertreter Martin Döring und Geschäftsstellenleiter Michael Laaber waren vom 21. bis 24. Oktober in der Ungarischen Partnergemeinde Pilisszentiván, um dort an den Feierlichkeiten zur "Oktoberrevolution" teilzunehmen. Dabei seien auch schon erste Gespräche zur Vorbereitung auf das 35-jährige Jubiläum der Partnerschaft im Jahr 2023 in Marktleugast besprochen worden.