Verwaltungsgemeinschaft

Aktuelle Meldungen

Aus der Marktgemeinderatssitzung vom 21. Oktober 2019

Neues Tragkraftspritzenfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Mannsflur

Einstimmig hat der Marktgemeinderat Marktleugast auf seiner Sitzung das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) für die rührige Feuerwehr Mannsflur bestellt, dessen Neukauf im September 2018 beschlossen wurde. Kosten wird es 96.472 Euro und die Auslieferung soll im Juli/August 2020 erfolgen. Der Erste Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Mannsflur, Rainer Kaspar, bedankte sich an der Spitze einer Abordnung der Ortswehr für den einmütigen Beschluss des Ratsgremiums und kündigte an, dass sich die Wehr mit einem Zuschuss von 5.000 Euro aus der Vereinskasse an der Anschaffung beteiligen wird. Hierfür sagte der Bürgermeister Franz Uome der Freiwilligen Feuerwehr Mannsflur ein herzliches Dankeschön. Nach der Inbetriebnahme des neuen Löschfahrzeuges bekommt die Freiwillige Feuerwehr Neuensorg das alte Mannsflurer Löschfahrzeug als Ersatz für den Transit (Baujahr 1976) und wird es noch lange Jahre nutzen können.
Nach der beschränkten Ausschreibung des Tragkraftspritzenfahrzeuges war die Firma Furtner + Ammer aus Landau an der Isar der einzige Anbieter. Beim Fahrgestell für das TSF handelt es sich um einen Mercedes Benz "Sprinter" 516 CDI mit Doppelkabine. Für die notwendige Beladung wurden ebenfalls Angebote eingeholt. Das Wirtschaftlichste hat die Firma Ludwig - Feuerschutz aus Bindlach mit 8.470 Euro abgegeben. Einmütig vergab das Marktleugaster Ratsgremium den Auftrag an das Bindlacher Unternehmen. Die Vergabe für das Fahrgestell erging ebenso einstimmig an die Firma Furtner + Ammer, Landau, zum Angebotspreis in Höhe von 41.281 Euro sowie den Aufbau für 46.721 Euro.

Beschlussfassung über Kernwegeverbindungen

Aufgrund des Strukturwandels und technischen Fortschritts in der Landwirtschaft, aber auch der zunehmenden Multifunktionalität haben sich die Anforderungen an das landwirtschaftliche Wegenetz deutlich verändert. Die heute eingesetzten Maschinen sind breiter und schwerer. Gleichzeitig sind viele Kernwege in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Zudem werden Verbindungen als Lückenschluss des bestehenden Wegenetzes zwischen den Orten bzw. Gemarkungsgrenzen benötigt. Mit einem Kernwegenetzkonzept soll als strategische Planungsgrundlage auch zukünftig eine passfähige Erschließung der Flur und ein nachhaltiger Erhalt bzw. Ausbau wichtiger Wege sichergestellt werden, gab Bürgermeister Franz Uome auf der Marktleugaster Marktgemeinderatssitzung bekannt. Das Kernwegekonzept diene als Grundlage zur Förderung des Ausbaus bzw. zur Ertüchtigung wichtiger Hauptwirtschaftswege und trage zu einer positiven Wegeentwicklung der Region bei. Die "ländlichen Kernwege" sollen geeignet sein, den landwirtschaftlichen Schwerlastverkehr aufzunehmen und zusammen mit den örtlichen Straßen ein gemarkungsübergreifendes Haupterschließungssystem für die landwirtschaftliche Flur bilden. Mit der Erstellung eines Kernwegenetzkonzeptes wurde im Rahmen der ILE "Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland" die Bürogemeinschaft Planwerk und Team 4 mit der Konzepterstellung beauftragt. Bürgermeister Franz Uome stellte dem Ratsgremium die für den Markt Marktleugast erarbeiteten und dem Amt für Ländliche Entwicklung abgestimmten Kernwege vor. Es handelt sich dabei um die sieben Teilstücke bei der B 289, Abzweigung Mannsflur - Dörnhof (kurzfristig bis ca. 5 Jahre), KU 13 - Waldhermes (kurzfristig), Steinbach - Gundlitz (langfristig ca. 15 Jahre und länger), B 289, Abzweigung Mannsflur - Hohenreuth (langfristig), B 289 - Kosermühle (langfristig), Wirtschaftsweg Weststraße - Tannenwirtshaus (langfristig) und Hohenberg - Sauerhof (langfristig). Der Marktgemeinderat stimmte den vorgeschlagenen Kernwegen zu und ist mit der festgelegten Priorisierung einverstanden.

Jahresrechnung 2017

Der Verwaltungshaushalt 2017 schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 5.460.550 Euro und im Vermögenshaushalt mit 2.683.122 Euro ab. Es entstand ein Überschuss in Höhe von 803 Euro, welcher der allgemeinen Rücklage zugeführt wird. An die Sonderrücklage zum Ausgleich von Gebührenschwankungen werden 12.477 Euro zugeführt. Der Marktgemeinderat nahm die Jahresrechnung 2017 einstimmig zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung, die örtliche Prüfung durch den Rechnungsprüfungsausschuss zu veranlassen.

Informationen des Bürgermeisters

Bürgermeister Franz Uome gab bekannt, dass die Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses Steinbach am Samstag, den 23. November 2019, erfolgt. Beginn ist um 11 Uhr.

Zudem liegt der Verwaltung eine dreiseitige Stellungnahme des Marktes Wirsberg zur Photovoltaikanlage "Alte Schmölz" vor, gab Bürgermeister Uome bekannt. Verlesen wurde diese nicht.

Mit der Abnahme wurde die Sanierung der ehemaligen Hausmülldeponie Marienweiher abgeschlossen. Es werden weiterhin Wasseruntersuchungen stattfinden, gab der VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber bekannt.

Bauanträge

Für folgende Bauvorhaben wurde das gemeindliche Einvernehmen als Angelegenheit der laufenden Verwaltung erteilt:

Margareta Löffler - Sanierung und Erweiterung des Wintergartens sowie der bestehenden Dachfläche um 2,45 Meter. Hierzu wurde eine Abstandsflächenübernahme notwendig, der bereits zugestimmt ist.

Stefanie Rau - Bau eines Einfamilienwohnhauses in Marienweiher. Das Bauvorhaben befindet sich größtenteils im Geltungsbereich der rechtsgültigen Einbeziehungssatzung "Marienweiher" und fügt sich in der Bauweise in die Umgebung der benachbarten Gebäude ein.

Isabel und Stefan Schütz - Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Fertiggarage, Gemarkung Marienweiher 242.