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Startschuss für Breitbandausbau Grafengehaig

Telekom baut Breitbandnetz mit bis zu 50 MBit/s auf

577 Haushalte können es voraussichtlich ab Oktober 2017 nutzen

Jetzt hat der Ausbau für das schnelle Internet im Markt Grafengehaig begonnen. Bürgermeister Werner Burger machte sich zusammen mit der VG-Verwaltung sowie den Verantwortlichen der beteiligten Firmen an der Seifersreuther Straße in Höhe der Frankenwaldhalle selbst ein Bild vom flotten Fortgang der Verlegungsarbeiten des Glasfaserkabels. Unser Bild zeigt (von links) VG-Bauamtsleiter Andre Weber, VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber, Georg Ungermann (Projektleiter Telekom Technik), Ralf Bende (Leiter Telekom Technik), Bruno Funke sowie zwei Mitarbeiter (Firma Altindal-Bau), Bürgermeister Werner Burger, Andreas Rudloff (Telekom Infrastruktur) und Friedrich Weinlein (Telekom Kommunaler Ansprechpartner)

Jetzt hat der Ausbau von schnellen Internetanschlüssen im Markt Grafengehaig begonnen. 577 Haushalte werden voraussichtlich ab Oktober 2017 Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen können. Die Telekom wird in den nächsten Monaten rund 28 Kilometer Glasfaser verlegen sowie 14 Multifunktionsgehäuse aufstellen oder mit neuer Technik ausstatten. Das Netz wird dann so leistungsstrak sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

"Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben. Wir werden die Beeinträchtigungen für Anwohner so gering wie möglich halten und gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten voran", sagte Georg Ungermann, Projektleiter Deutsche Telekom Technik an der Baustelle entlang der Seifersreuther Straße in Höhe der Frankenwaldhalle.

"Die Telekom weiß, wie wichtig schnelle Anschlüsse auch für die Marktgemeinde Grafengehaig, ihre Firmen sowie Bürgerinnen und Bürger sind und bringen deshalb Jahr für Jahr mehr Menschen ins schnelle Internet als jedes andere Unternehmen", betonte Andreas Rudloff, Ansprechpartner Infrastrukturvertrieb der Telekom Deutschland. Versorgt werden die Ortsteile Eppenreuth, Grafengehaig, Grünlas, Horbach, Oberweißenstein, Rappetenreuth, Schindelwald, Schlockenau, Seifersreuth, Vollauf, Vollaufmühle, Vordererb, Walbergrün, Weidmes und Weißenstein mit moderner Technik und machen die Marktgemeinde damit zukunftssicher", ergänzte Friedrich Weinlein, kommunaler Ansprechpartner Deutsche Telekom Technik.

Grafengehaigs Bürgermeister Werner Burger zeigte sich gegenüber den Telekom-Mitarbeitern Ralf Bende, Andreas Rudloff, Georg Ungermann und Friedrich Weinlein sowie Bruno Funke von der Baufirma Altindal-Bau aus Weinheim dankbar, das jetzt mit dem Internet-Ausbau begonnen wurde und sah in dem Gesamtprojekt Grafengehaig eine Herausforderung. "Das Unternehmen Altindal-Bau arbeite mit sechs Trupps und es seien ständig einige Leute auf den Baustellen. Die Arbeit werde sorgsam und qualifiziert ausgeführt", betonte Burger. Das Gemeindeoberhaupt machte deutlich, dass eine gute Breitbandversorgung heute eine der wichtigsten Standortfaktoren für jede Gemeinde auch unter der Nutzung der Synergieeffekte - wie hier mit den Nachbarmärkten Marktleugast und Presseck - ist. Werner Burger sagte zu, dass die Gemeinde, die Verwaltungs- und auch Bauhofmitarbeiter, wenn erforderlich, gerne unterstützend mit tätig werden. Nicht unerwähnt ließ der Bürgermeister, dass die Mitarbeiter des bauausführenden Unternehmens in Grafengehaig gut untergebracht sind.

So läuft der Ausbau, die Technik und Bandbreite

Sobald alle Leitungen verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom in VDSL-Technik. Very High Speed Digital Subscriber Line ist eine Breitbandtechnologie, die für die Übertragung von Daten eine Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen nutzt. VDSL unterscheidet sich dabei von DSL (Digital Subscriber Line) durch deutlich höhere Geschwindigkeiten. Mit VDSL wird derzeit eine Übertragungsrate von bis 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) beim Herunterladen erreicht. Ein DSL-Anschluss schafft gerade bis zu 16 MBit/s.

Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo. Deshalb verlegt die Telekom jetzt Glasfaser bis in die Multifunktionsgehäuse (den großen grauen Kasten am Straßenrand), einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Hierin wird das Lichtsignal in ein elektronisches Signal umgewandelt und über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.

Für das einfache Surfen, das Lesen von Emails und selbst für das Herunterladen von einzelnen Musikteilen reichen DSL-Geschwindigkeiten. Mit VDSL ist mehr -Telefonieren, Surfen und Fernsehen - gleichzeitig über diesen Anschluss möglich. Die hohe Datenrate von VDSL verkürzt die Ladezeiten von Webseiten und Dokumenten erheblich und Streaming-Angebote von Musikanbietern und Videoportalen laufen ruckelfrei.

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom gerne informieren: www.telekom.de/schneller, Neukunden (kostenfrei) unter 0800 330 3000, Telekom-Kunden (kostenfrei) unter 0800 330 1000 und sowie kleine und mittlere Unternehmen unter 0800 330 1300 (kostenfrei).