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Abwasserdruckleitung ist fertig und in Betrieb

Die Pumpstation Neuensorg ist in Betrieb und befördert das Mischwasser jetzt in die Zentralkläranlage Marienweiher. Unser Bild zeigt die Technikzentrale des Pumpwerks. Von links: Bauamtsleiter André Weber, VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber, Steffen Groschupp vom Unternehmen Günther Bau, 1. Bürgermeister Franz Uome, Erich Hahn vom Planungsbüro IBP und Klärwärter Reiner Haber

Das zweite Bild, das "Pumphäuschen von außen", zeigt (von links) Bauamtsleiter André Weber, Klärwärter Reiner Haber, Steffen Groschupp vom Unternehmen Günther Bau, VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber, Erich Hahn vom Planungsbüro IBP und 1. Bürgermeister Franz Uome.

Die Abwasserdruckleitung und das Pumpwerk Neuensorg sind fertig und in Betrieb. Erster Bürgermeister Franz Uome, VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber, Bauamtsleiter André Weber, Klärwärter Reiner Haber, Erich Hahn vom Planungsbüro IBP aus Kulmbach und Steffen Groschupp vom Unternehmen Günther Bau aus Stadtsteinach konnten sich jetzt bei einem Ortstermin in Neuensorg davon überzeugen. „Innerhalb von nur acht Monaten ist dieses Bauprojekt, das immer wieder seit vielen Jahren für Gesprächsstoff gesorgt hat, jetzt abgewickelt worden“, betonte zufrieden das Gemeindeoberhaupt Franz Uome.


Am 31. Dezember 2005 ist die Genehmigung für die Kläranlage Neuensorg abgelaufen und das Landratsamt Kulmbach sprach eine Pauschalverlängerung bis 2010 aus, in der der Markt Marktleugast handeln sollte. Nach seinem Amtsantritt wurde 1. Bürgermeister Franz Uome dann sofort tätig und beantragte im Jahr 2015 ein neues Wasserrechtsverfahren. Sowohl das Wasserwirtschaftsamt Hof als auch das Landratsamt Kulmbach erlaubten daraufhin auf Bitten der Oberlandgemeinde den vorläufigen Weiterbetrieb der Kläranlage Neuensorg mit der Auflage, dass bis zum Jahresende 2017 ein Anschluss an die Gesamtkläranlage Marienweiher erfolgt. Erforderlich war zudem die Errichtung eines zusätzlichen Absetzbeckens auf dem Kläranlagengelände mit Kosten ca. 10000 Euro.


Nach der erfolgten Ausschreibung begann die Firma Günther Bau aus Stadtsteinach im April 2017 mit den Arbeiten zur Errichtung der Druckleitung von Neuensorg bis in Höhe der Marktleugaster Dreifachsporthalle, wo das Neuensorger Mischwasser in die Kanalisation des Hauptortes eingeleitet wird und weiter zur Zentralkläranlage bei Marienweiher läuft. Auf dem Kläranlagengelände Neuensorg erfolgte zudem neben dem Pumpwerk der Neubau eines Regenüberlauf- und Rückhaltebeckens. Die Maschinentechnik errichtete die Firma Richter aus Kasendorf. Die Gesamtkosten der Maßnahme beziffern sich auf etwa 1,4 Millionen Euro, worauf es keine staatlichen Zuschüsse mehr gibt. Fertigzustellen sind im Frühjahr 2018 noch die Außenanlagen sowie der Wegebau. Ein großes Dankeschön richtete das Gemeindeoberhaupt an die Anwohner für das Ertragen von Unannehmlichkeiten und des Baulärms sowie die Bereitstellung ihrer Grundstücke während der Bauzeit.


Das ausschreibende und baubegleitende Ingenieurbüro IBP aus Kulmbach prüfte im Vorfeld die Infrage kommende Bauvariante hinsichtlich langfristiger Wirtschaftlichkeit. Der Marktgemeinderat Marktleugast beschloss anschließend die Umlage der Baukosten auf die Gebührensätze als die günstigste Lösung. „Nun sind endlich alle Ortsteile an die Zentralkläranlage Marienweiher angeschlossen und die Aufteilung der Kosten über die Gebühren ist die bürgerfreundlichste und wirtschaftlichste Lösung sowie langfristig gesehen Günstigste für unsere Bürger“, betonte der Bürgermeister Franz Uome. „Mit dieser Rieseninvestition ist der seit vielen Jahren notwendige Anschluss endlich umgesetzt und musste jetzt ohne Förderung gebaut werden. Wäre das schon von den damals Verantwortlichen bereits im Jahr 2005 erfolgt, hätte der Markt Marktleugast noch 50 Prozent Förderung bekommen und die Gesamtbaukosten wären aufgrund der Baupreisentwicklung deutlich günstiger ausgefallen.“


kpw